29. Mai 2015

Rhabarber Crumble - Nachtisch auf feine englische Art

Hallo meine Lieben!

Habt ihr schon einen Plan fürs Wochenende? Das Wetter ist nach ein paar Tagen endlich wieder besser und das heißt, man kann wieder (ohne Regenschirm oder Regenjacke) raus ins Grüne gehen. Einen kurzen Trip machen, wandern oder einfach mal wieder im Garten buddeln. Und das macht natürlich hungrig ;) Es muss also ein schnelles einfaches Dessert her. Wie wäre es mit einem auf englische Art. Fruchtige Crumbles sind eine relativ "junge" Nachspeise, stammen aus England und wurden laut Wikipedia vermutlich während des zweiten Weltkrieges in England erfunden. In den Zeiten wo die Lebensmittel knapp waren, reichten schon ein paar Früchte, meistens Äpfel, ein paar Löffel Mehl, Zucker und etwas Butter und schon konnte mal eine leckere Nachspeise zaubern. 

Heutzutage haben wir in Europa eher Überfluss an Lebensmitteln, doch meiner Meinung nach sind es gerade die traditionellen und einfachen Gerichte die am besten schmecken ;) Und in dem Fall von Crumble auch sehr schnell zu machen sind, was man gerade dann zu schätzen weiß, wenn man hungrig vom wandern oder aus dem Garten kommt.

Vor einigen Wochen habe ich Apfel Crumble gemacht, weil ich einige Äpfel hatte die ich verarbeiten musste. Diesmal fiel meine Wahl auf Rhabarber. Dieses Gemüse (ja! Rhabarber gehört zu Gemüse) finde ich geschmacklich einfach nur sensationell. Außerdem lassen sich die sauren Stangen wunderbar mit verschiedenen Früchten oder Beeren kombinieren. Ganz toll schmeckt der Rhabarber mit Erdbeeren oder Himbeeren. Außerdem verleihen die zwei auch einen Hauch roter Farbe, denn gerade Farbe verliert Rhabarber beim Backen oder dünsten. 

Aus gärtnerischer Sicht ist der Rhabarber mit seinen großen Blättern eine äußerst dekorative Pflanze, vor allem im Landhaus- oder Bauerngarten. Einmal eingepflanzt, hat man sehr viele Jahre Freude an ihn, dabei hat er kaum Ansprüche an Bodenqualität und Pflege. Ich kann mich erinnern, dass meine Eltern den Rhabarber immer im Garten hatten, wobei ich ihn als Kind nicht besonders mochte. Dieses Jahr habe ich eine Rhabarberpflanze gekauft und ausgepflanzt und hoffe, dass ich nächstes Jahr für den Rhabarber Crumble den Rhabarber aus eigenem Garten haben werde.


Rhabarber Crumble

Zutaten:

500g Rhabarber
100g Himbeeren
4-5 EL brauner Zucker
80g Butter
120g Mehl
40g gemahlene Mandeln
40g grob gehackte Mandeln
70g Zucker

Butter schmelzen. Mehl mit gemahlenen und gehackten Mandeln mischen. Nun die zerlassene Butter zufügen und alles gut vermengen. Streusel kalt stellen. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden, mit braunem Zucker vermischen. Auflaufform leicht mit Butter ausreiben, Rhabarber in die Form geben, Himbeeren darauf verteilen und mit Streuseln bedecken. Nun im vorgeheizten Ofen 35-40 Minuten backen.

Fertigen Crumble mit Vanillesauce oder Vanilleeis servieren.


Ich wünsche euch wunderschönes Wochenende!

süße Grüße aus meiner Küche



Viera


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Kommentare:

  1. Lecker! Ich liebe Crumble. Egal ob als Nachspeise, zum Nachmittagskaffee oder einfach zwischendurch.
    Schönes Wochenende und liebe Grüße, Renate

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    1. Hallo Renate,

      ich kann dich absolut verstehen ;) Ich mag Crumble auch sehr!
      Liebe Grüße, Viera

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  2. Hmmmm...ich lieeebe Crumble und besonders mit dem leicht säuerlichen Geschmack des Rhababers schmeckt es sicher ganz herrlich=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. Hallo Krisi,
      jetzt fällt mir ein! Ich habe noch Rhabarber in der Kühltruhe. Ich glaube, ich muss spontan Rhabarbercrumble machen ;)
      LG, Viera

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